• Essenbach

  • Unterwattenbach Siedlung
  • Windrad1
  • Altheim
  • Ahrain Luftbild
  • oldiepflügen traktorclub mirskofen 8 2012 15
  • 4 ü 30 september 2013 16

08 September 2019

Wir gratulieren!

FW Luginger 70

Wir gratulieren!

Georg Luginger, ein "Urgestein" der Freien Wähler, feiert heute mit vielen Weggefährten, Freunden und der Familie seinen 70. Geburtstag.

Wir wünschen Dir, lieber Schos, Gesundheit und Glück und viel Freude mit Deiner Familie. Wir sind stolz, Dich als aktiven und umtriebigen Kommunalpolitiker in unseren Reihen zu wissen.

 

 

01 August 2019

Bürgermeisterkandidat Ralf Ringlstetter

 Nominierung 2019

Bild:
Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Ralf Ringlstetter (3.v.l.) und seine Mitbewerberin Claudia Griebel mit Bürgermeister Fred Holzner, Hans Schraml und Landrat Peter Dreier (1.R.v.l.n.r.) und FW-Essenbach-Vorsitzenden Rudolf Nirschl , Altbürgermeister Fritz Wittmann und dritten Bürgermeister Fritz Wenzl

Ralf Ringlstetter steigt für die Freien Wähler Essenbach in den Ring

Die Freien Wähler haben die Wahl: Zwei Bürgermeister-Kandidaten stellten sich zur Verfügung.
In einer beneidenswerten Lage sahen sich die Freien Wähler Essenbach im Vorfeld der Kommunalwahlen 2020: sie konnten zwischen zwei Kandidaten für das Bürgermeisteramt wählen Nach einer spannenden Vorstellungsrunde wurde unter der Wahlleitung von Rottenburgs Bürgermeister Alfred Holzner und im Beisein der beiden Landräte Peter Dreier und Fritz Wittmann gewählt. Dabei fielen 71 Prozent der Freien-Wähler-Mitgliederstimmen auf Ralf Ringlstetter und 29 Prozent auf Claudia Griebel.

Nach der Begrüßung durch Hans Schraml ergriff dritter Bürgermeister Fritz Wenzl das Wort und blickte kritisch auf das politische Leben der letzten fünf Jahre innerhalb der Marktgemeinde zurück. Zahlreiche Gründe sprächen für einen eigenen Freie-Wähler-Kandidaten, führte Wenzl aus, und bekam dafür allseits Zustimmung. Altbürgermeister Fritz Wittmann nannte die Wahlen die wichtigste Weichenstellung in der Kommunalpolitik. „Die vorrangige Aufgabe der Gemeindespitze sei es, Vorreiter und Vordenker zu sein“, pointierte er die Aufgabe eines Bürgermeisters aus seiner Sicht. Und er mahnte auch, parteipolitisches Denken innerhalb eines Gemeinderates sei das Schlechteste für eine Gemeinde. Auch Rottenburgs Bürgermeister und Kreisrat Alfred Holzner lobte die Kommunalpolitik als die Chance, nah am Bürger zu sein wie sonst nirgends. Unter zwei Kandidaten auswählen zu können, sei „ein Kraftausdruck der Demokratie“.

Claudia Griebel, die mit ihren Söhnen in Mirskofen lebt, stellte sich als erste vor. Das Los, wer beginnt, hatte vor Beginn der Veranstaltung entschieden. Als Diplom-Verwaltungswirtin und mit einer Vielzahl an Qualifikationen ist sie momentan als Sachgebietsleiterin in der Verwaltung der Stadt München tätig. Für ihre aussagekräftige Bewerbung um das Amt als Bürgermeisterkandidatin bekam sie viel Beifall.

Ralf Ringlstetter konnte mit seiner jahrelangen Erfahrung als Leiter des Bauamtes in Ergolding punkten, er sitzt seit der letzten Kommunalwahl im Marktgemeinderat.Er sei Essenbacher mit Leib und Seele, in verschiedenen Vereinen aktiv, warb Ringlstetter für sich. Durch die Führungsfunktion als Bauamtsleiter sei er mit komplexen Vorgängen in der Gemeindeverwaltung und vor allem auch mit Personalführung bestens vertraut. Das Beste für die Gemeinde zu erreichen, sei sein Ziel.

In der anschließenden Wahl erhielt Ringlstetter 71 Prozent der Stimmen und Claudia Griebel 29.

Landrat Peter Dreier gratulierte dem neuen Bürgermeisterkandidaten herzlich und dankte beiden für ihre Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen. Zwei Kandidaten in so großer Harmonie und Eintracht zu erleben, sei selten, lobte er Griebel und Ringlstetter für ihre zutiefst demokratisches Grundverständnis. Er nannte Essenbach im Hinblick auf den Neubau des Landratsamts, der Integrierten Leitstelle und des starken Interesses der Polizei, sich in Essenbach anzusiedeln, „zentralste Zukunftsgemeinde im Landkreis“. Dreier stellte die Wichtigkeit parteiübergreifender Arbeit zum Wohle der Bürger heraus und bezeichnete es als wichtigste Aufgabe eines Bürgermeisters beziehungsweise eines Landrates, dem Bürger zuzuhören und ihn ernst zu nehmen. „Und das in gebotenem Respekt und in Demut“.

 

25 Juni 2019

111 Jahre KLJB Essenbach

 KLJB111

 

Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen

Die Katholische Landjugend Essenbach feiert dieses Jahr vom 05. bis 07. Juli ausgiebig.

Wer noch mehr erfahren möchte kann sich hier informieren: https://www.kljb-essenbach.de/

 

24 Mai 2019

Politische Gemeinde-Rundfahrt

FW Busrundfahrt 05 19
Gemeinde-Rundfahrt der Freien Wähler
In knapp zweieinhalb Stunden wurden die aktuellen politischen Themengebiete in Augenschein genommen.
Angefangen von den geplanten Baugebieten über die provisorische Anbindung der A93 an die B15neu bis hin zu den möglichen Konverter-Standorten der Südost-Link-Trasse wurden die Themen mit den interessierten Bürgern diskutiert und vor Ort begutachtet.
Vielen Dank für das großartige Interesse!
Wir werden die Rundfahrt auf jeden Fall noch einige Male anbieten.

22 Mai 2019

Billige Polemik und Wahlkampfgetöse

Zum Artikel „Stimmen zum Haushalt aus den Fraktionen“, LZ vom 18. Mai:

Man reibt sich schon etwas verwundert die Augen, wenn man beim Frühstück seine Landshuter Zeitung aufschlägt und sich in den Stellungnahmen zum Haushalt 2019 des Marktes Essenbach wiederfindet. Zitat: „(...) Karl Josef Wenningers Schelte (CSU) für den früheren Bürgermeister Fritz Wittmann (FW), der durch seine Ausgaben die Rücklagen immer weiter hätte abschmelzen lassen. Neubauer habe für eine Trendumkehr gesorgt.“ Leserbriefe zu schreiben, gehört eigentlich nicht zu meinen größten Hobbys, aber eine solche Verdrehung der Tatsachen kann man so nicht stehenlassen.

Zu den Fakten: Ich habe die Gemeinde Essenbach am 15. Dezember 1991 von meinem Vorgänger übernommen mit einem Schuldenstand von 3,14 Millionen Euro und Rücklagen von 0,5 Millionen Euro und ich kann wahrlich behaupten, dass ich eine geordnete und wohlbestellte Gemeinde übernommen habe.
Mein Vorgänger hat durch eine aktive, vorausschauende Politik und umfangreiche Investitionen in alle Bereiche unserer kommunalen Infrastruktur erst die Voraussetzungen geschaffen, dass der Markt Essenbach eine so erfolgreiche Entwicklung genommen hat.

Ich habe am 30. April 2014 mein Amt übergeben mit einem Schuldenstand von 0 Euro und Rücklagen von 43 Millionen Euro. Ja, wir hatten tatsächlich sogar schon höhere Rücklagen. Man sollte allerdings hinterfragen - ein Gemeinderat sollte es eigentlich wissen -‚ warum die Rücklagen reduziert wurden. Wenn Herr Wenninger die Gesetzmäßigkeiten eines gemeindlichen Haushalts kennen würde - und das sollte er, wenn er große Haushaltsreden schwingt -, dann wüsste er, dass auf Jahre hoher Gewerbesteuereinnahmen zeitversetzt auch Jahre mit hohen Umlagezahlungen folgen. Das heißt, ein Teil der Rücklagen steht der Gemeinde gar nicht zur Verfügung, sondern fließen zum Beispiel an den Landkreis als Kreisumlage ab. Auch sollte einem aktuellen Gemeinderat nicht unbekannt sein, dass in dieser Zeit eine hohe Gewerbesteuerrückzahlung von 14 Millionen Euro (!) an die E.ON fiel. Und es wurden im Gemeinderat in kurzer Zeit umfangreiche Investitionen mit großer Einhelligkeit beschlossen und getätigt (...) Wenn man schon kritisiert, dass Rücklagen abgebaut werden, dann kann man aber erwarten, dass man die entsprechenden Aussagen mit Inhalt füllt und dem Bürger sagt, gegen welche Ausgaben man gestimmt hat und welche Investitionen man hätte nicht tätigen sollen. Ansonsten kann man solche Aussagen nur unter billige Polemik, Stimmungsmache und Wahlkampfgetöse einordnen.

Zum Thema Rücklagen: Auf hohe Rücklagen zurückgreifen zu können, ist noch keine kommunalpolitische Leistung des jeweiligen Bürggermeisters oder Gememderats, sondern in erster Linie der Verdienst derer, die sie erwirtschaftet haben, nämlich erfolgreicher Unternehmen, Handels- , Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe und der Lohn- und Einkommensteuerzahler. Rücklagen sind kein Selbstzweick und haben als solche noch keinen Wert für den Bürger einer Gemeinde, sondern erst, wenn sie ihm durch Investitionen in kommunale Einrichtungen aller Art zugutekommen. Genau dafür sind sie nämlich gedacht.

Zum Thema Sparen: Man kann es auch sparen oder sparsame Haushaltsführung nennen, wenn man keine Investitionen plant oder vorgesehene Investitionen nicht durchführt. Sparen per se ist noch keine politische Leistung und Ausgaben tätigen noch keine Untat und Sparen als Synonym für Untätigkeit hat noch keine Gemeinde vorangebracht.

Es ist eine Frage des Stils und des Charakters, sich auf Kosten anderer profilieren zu wollen.

Fritz Wittmann
Bürgermeister a.D.‚ Markt Essenbach 84051 Essenbach

Leserbrief LZ, 22. Mai 2019

[12 3 4 5  >>