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04 März 2020

Abschlussveranstaltung in Essenbach

AbschlussEssenbach

Bild: Kompetent, jung und erfahren, vom Handwerker bis zum Diplom-Ingenieur: so präsentieren sich Essenbachs Freie Wähler um Bürgermeisterkandidat Ralf Ringlstetter, hier mit seiner zukünftigen Frau Peggy.

"Wir sind für alle Bürger da!"
Nach Informationsveranstaltungen in allen Teilen der großen Marktgemeinde hatten die Freien Wähler zum Wahlkampfabschluss ins Sportheim an der Ahrainer Straße eingeladen.

Mit Bürgermeisterkandidat Ralf Ringlstetter, den MGR-Kandidaten und stellvertretenden Landrat Fritz Wittmann präsentierten die Freien Wähler einen abwechslungsreichen, informativen Abend.

Marktgemeinderat Hans Schraml und auf Platz drei auf der Kandidatenliste begrüßte die vielen Gäste. „Wir Freien Wähler wollen für die Bürger da sein“, betonte er so wie auch die Notwendigkeit, die Dinge neu anzugehen.

Wie wichtig es sei, ausreichend Bauplätze für die Bürger zur Verfügung zu stellen, erläuterte Ralf Ringlstetter. Junge Menschen würden gezwungen, in andere Gemeinden zu ziehen, weil ihnen die Möglichkeit fehlte, in der Marktgemeinde zu bauen. Damit einhergehend wanderten aber auch gut ausgebildete, dringend gebrauchte Nachwuchskräfte in Feuerwehren und anderen Vereinen ab. Abgesehen von den dadurch fehlenden Einnahmen durch die Einkommenssteuer. Für ihn sei auch besonders wichtig, die Gemeinde wieder an der Wertschöpfung durch Grundstücksgeschäfte zu beteiligen, um wiederum andere wichtige Unterhaltseinrichtungen wie beispielsweise Kinderbetreuungseinrichtungen gegenfinanzieren zu können.

Entschieden wandte er sich auch gegen die Ansiedelung großer Logistikhallen, die unglaublich viel Grund verschlängen, jede Menge Verkehr und Lärm mitbrächten, aber nur eine geringe Anzahl an Arbeitsplätzen und somit eine nur geringe Einnahme von Gewerbesteuern.

Er führte aus, wie sich die Gemeinde unter seiner Leitung noch viel intensiver mit dem Thema Senioren, Anwerbung von Fachkräften im Pflegebereich oder in der Kinderbetreuung engagieren könne. „Denn dass in unserem Seniorenheim ein ganzes Stockwerk leer stehe, ist ein Skandal“, hier könnte die Gemeinde beispielsweise mit Dienstwohnungen oder auch mit Bauvorhaben im betreuten Wohnen viel engagierter und mutiger vorgehen.

Mit viel Humor, stichhaltigen Schwerpunkten stellten sich die Marktgemeinderatskandidaten vor. Anschließend ergriff Alt-Bürgermeister und stellvertretender Landrat Fritz Wittmann das Wort.

Neben seinen Ausführungen zur Landkreispolitik verwahrte er sich energisch gegen die Wahlkampf-Formulierung der CSU vom „Investitionsstau-Abbau aus der Ära des Vorgängers“. Straßen- und Kanalsanierungen seien selbstverständliche jährliche Aufgaben zum Unterhalt einer Kommune und nicht im geringsten Wahlkampfthema. „Wie erbärmlich muss eine Bilanz sein, wenn man sich auf Kosten des Vorgängers versucht zu profilieren! So zu agieren ist eine Frage von Stil und Charakter!“, hielt er dem amtierenden Bürgermeister vor und erhielt für seine ungewöhnlich deutliche Aussage viel Beifall der Zuhörer.

Abschließend bedankte sich Ralf Ringlstetter bei allen Kandidaten, bei seiner Frau und seiner Familie für die Unterstützung, die er bislang erfahren habe