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01 August 2019

Bürgermeisterkandidat Ralf Ringlstetter

 Nominierung 2019

Bild:
Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Ralf Ringlstetter (3.v.l.) und seine Mitbewerberin Claudia Griebel mit Bürgermeister Fred Holzner, Hans Schraml und Landrat Peter Dreier (1.R.v.l.n.r.) und FW-Essenbach-Vorsitzenden Rudolf Nirschl , Altbürgermeister Fritz Wittmann und dritten Bürgermeister Fritz Wenzl

Ralf Ringlstetter steigt für die Freien Wähler Essenbach in den Ring

Die Freien Wähler haben die Wahl: Zwei Bürgermeister-Kandidaten stellten sich zur Verfügung.
In einer beneidenswerten Lage sahen sich die Freien Wähler Essenbach im Vorfeld der Kommunalwahlen 2020: sie konnten zwischen zwei Kandidaten für das Bürgermeisteramt wählen Nach einer spannenden Vorstellungsrunde wurde unter der Wahlleitung von Rottenburgs Bürgermeister Alfred Holzner und im Beisein der beiden Landräte Peter Dreier und Fritz Wittmann gewählt. Dabei fielen 71 Prozent der Freien-Wähler-Mitgliederstimmen auf Ralf Ringlstetter und 29 Prozent auf Claudia Griebel.

Nach der Begrüßung durch Hans Schraml ergriff dritter Bürgermeister Fritz Wenzl das Wort und blickte kritisch auf das politische Leben der letzten fünf Jahre innerhalb der Marktgemeinde zurück. Zahlreiche Gründe sprächen für einen eigenen Freie-Wähler-Kandidaten, führte Wenzl aus, und bekam dafür allseits Zustimmung. Altbürgermeister Fritz Wittmann nannte die Wahlen die wichtigste Weichenstellung in der Kommunalpolitik. „Die vorrangige Aufgabe der Gemeindespitze sei es, Vorreiter und Vordenker zu sein“, pointierte er die Aufgabe eines Bürgermeisters aus seiner Sicht. Und er mahnte auch, parteipolitisches Denken innerhalb eines Gemeinderates sei das Schlechteste für eine Gemeinde. Auch Rottenburgs Bürgermeister und Kreisrat Alfred Holzner lobte die Kommunalpolitik als die Chance, nah am Bürger zu sein wie sonst nirgends. Unter zwei Kandidaten auswählen zu können, sei „ein Kraftausdruck der Demokratie“.

Claudia Griebel, die mit ihren Söhnen in Mirskofen lebt, stellte sich als erste vor. Das Los, wer beginnt, hatte vor Beginn der Veranstaltung entschieden. Als Diplom-Verwaltungswirtin und mit einer Vielzahl an Qualifikationen ist sie momentan als Sachgebietsleiterin in der Verwaltung der Stadt München tätig. Für ihre aussagekräftige Bewerbung um das Amt als Bürgermeisterkandidatin bekam sie viel Beifall.

Ralf Ringlstetter konnte mit seiner jahrelangen Erfahrung als Leiter des Bauamtes in Ergolding punkten, er sitzt seit der letzten Kommunalwahl im Marktgemeinderat.Er sei Essenbacher mit Leib und Seele, in verschiedenen Vereinen aktiv, warb Ringlstetter für sich. Durch die Führungsfunktion als Bauamtsleiter sei er mit komplexen Vorgängen in der Gemeindeverwaltung und vor allem auch mit Personalführung bestens vertraut. Das Beste für die Gemeinde zu erreichen, sei sein Ziel.

In der anschließenden Wahl erhielt Ringlstetter 71 Prozent der Stimmen und Claudia Griebel 29.

Landrat Peter Dreier gratulierte dem neuen Bürgermeisterkandidaten herzlich und dankte beiden für ihre Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen. Zwei Kandidaten in so großer Harmonie und Eintracht zu erleben, sei selten, lobte er Griebel und Ringlstetter für ihre zutiefst demokratisches Grundverständnis. Er nannte Essenbach im Hinblick auf den Neubau des Landratsamts, der Integrierten Leitstelle und des starken Interesses der Polizei, sich in Essenbach anzusiedeln, „zentralste Zukunftsgemeinde im Landkreis“. Dreier stellte die Wichtigkeit parteiübergreifender Arbeit zum Wohle der Bürger heraus und bezeichnete es als wichtigste Aufgabe eines Bürgermeisters beziehungsweise eines Landrates, dem Bürger zuzuhören und ihn ernst zu nehmen. „Und das in gebotenem Respekt und in Demut“.