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    Ein Pädagoge aus Leidenschaft

    FritzWenzlAbschied

    Von offizieller Seite verabschiedet: Rektor Glöbl, stellvertretender Landrat und Freund Wittmann, Schulrat a.D. Pfeffer, Christa Wenzl, Schulrat Kugler, Fritz Wenzl und Bürgermeister Neubauer (v.l.n.r.)


    Stellvertretender Rektor Fritz Wenzl geht in den Ruhestand
    Seit 26 Jahren Jahren geht Fritz Wenzl in Essenbachs Schulhaus ein und aus. Als Lehrer und stellvertretender Rektor hat er sich in dieser Zeit große Verdienste um das Profil der Schule erworben, aber noch viel mehr die Zuneigung und den Respekt von Schülern und Lehrerkollegen. Mit einem offiziellen Festakt im Konzertsaal der Musikschule wurde er am Freitag nun in den Ruhestand verabschiedet.

    Mit dabei waren alle drei Vertreter des Schulamts, Kugler, Hartwig und Blank, Rektor Oskar Glöbl und sämtliche Kollegen der Grund- und Mittelschule Essenbach, frühere Lehrerkollegen, sein Stellvertreter beim Personalrat, Stefan Waitl, Bürgermeister Dieter Neubauer und viele Marktgemeinderäte Essenbachs, Landrat a.D. Josef Neumeier, Vertreter der Verwaltung, des Elternbeirats und des Fördervereins, seine gesamte Familie.

    Und viele Wegbegleiter kamen zur Feier, von denen einer der wichtigsten, der ehemalige Bürgermeister und stellvertretende Landrat Fritz Wittmann, eine sehr persönliche, emotionale Rede an den künftigen Pensionär und langjährigen Freund hielt. Die musikalische Umrahmung übernahmen die vierte Bläserklasse unter Florian Schachtner, der Lehrerchor, Sänger aus der Mittelschule unter Hermann Kraus, die Grundschulen Mirskofen und Altheim und Birgit und Christl Adolf.

    Rektor Glöbl begann die Feier mit dem Bekenntnis, „Du wirst der Grund- und Mittelschule Essenbach fehlen, Du wirst mir fehlen“. Die große Wertschätzung, die Fritz Wenzl von allen Seiten erhielt, war in jeder der Reden und in jeder der musikalischen Einlagen heraus zu hören. Bürgermeister Neubauer hob auch die innige Verbindung zwischen Schule und Gemeinde hervor, die Wenzl als Marktgemeinderat und stellvertretender Rektor immer gepflegt habe. Schulamtsleiter Michael Kugler umriss in Kürze den schulischen Werdegang Wenzls. Der Mensch sei bei ihm immer im Mittelpunkt gestanden, er vereine Teamgeist, Verantwortungsgefühl und Organisationstalent in einer Person.

    Sehr persönlich war die Rede Fritz Wittmanns, der ebenso wie Wenzl das gleiche Gymnasium besucht, die gleiche berufliche Laufbahn eingeschlagen und zusammen mit ihm als erster Bürgermeister 24 Jahre die Geschicke der Gemeinde geführt hatte. Die Triebfeder des Handels sei für Fritz Wenzl immer gewesen, das Beste für Schüler und Lehrer zu erreichen.

    Am Ende der sehr kurzweiligen Verabschiedung trat Fritz Wenzl selbst ans Mikrophon. Eine schönere Verabschiedung könne man nicht bekommen, sagte er, deutlich gerührt. Sein pädagogisches Leben sei vor allem von zwei Situationen geprägt worden. Von seinem Vater, der ebenfalls Lehrer war, und von seinem Unterricht bei den Chaldäern aus Ostanatolien, die 1983 bis 1986 in Mirskofen im Schloss gelebt hätten. Seither habe er „Unterricht als Lebenshilfe“ verstanden. Mit einem großen Dank an alle, vor allem an seine Familie, ging der Festakt zu Ende.

    Text und Bilder: Gudrun Schraml