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    Hauptversammlung 2018

    FW Hauptversammlung 2018 klein

    Jahreshauptversammlung der Freien Wähler mit Neuwahlen
    Rudolf Nirschl weiterhin Vorsitzender

    Viele Aktivitäten prägten das vergangene Geschäftsjahr der Freien-Wähler-Ortsgruppe, die im Gasthof Luginger ihre Jahreshauptversammlung abhielt. Als Gast und Redner konnte Rudi Nirschl Landrat Peter Dreier wie auch seinen Stellvertreter Fritz Wittmann begrüßen.

    Zum einen veranstalteten die Freien Wähler im vergangenen Jahr Informationsveranstaltungen für die Bürger, das „Bürgerforum“ in verschiedenen Ortsteilen, ein „Jugend-Forum“ oder auch eine Informationsfahrt durch die gesamte Gemeinde unter der Leitung des dritten Bürgermeisters Fritz Wenzl, zum anderen informierten sie sich aber auch selbst, beispielsweise über den Fortgang der Großbaustelle rund um die B15neu.

    Christina Dankwart berichtete im Anschluss über einen positiven Kassenstand, die Kassenprüfer Georg Dietler und Rudolf Kehlringer bestätigten ihr eine einwandfreie Kassenführung, und so konnte die gesamte Vorstandschaft entlastet werden

    Unter der Wahlleitung des Altbürgermeisters Fritz Wittmann gestalteten sich die Neuwahlen unproblematisch. Außer Thomas Huber und Stefan Luginger, die aus Zeitgründen ihre Ortsvertretungen zurück geben mussten, stellten sich alle wieder zur Wahl. Rudolf Nirschl bleibt Vorsitzender, Christina Dankwart fungiert weiterhin als Kassier, Hans Schraml als Schriftführer, Rudi Kehlringer und Georg Dietler bleiben Kassenprüfer. Die einzelnen Ortsvertreter sind Georg Luginger für Mirskofen, Fritz Wenzl für Ohu/Ahrain, Johann Voglmeier für Mettenbach, Melanie Zahn für Unter- und Oberwattenbach, Michael Forsthofer junior für Essenbach und Markus Wimmer für Artlkofen/Bruckbach/Gaunkofen. Fritz Wittmann bedankte sich für die unproblematische Wahl, dankte aber auch denjenigen, die sich für die Freien Wähler und den Ortsverband einsetzten.

    Informationen aus der aktuellen Gemeindepolitik gab es von drittem Bürgermeister Fritz Wenzl, aus dem Landkreis von Landrat Peter Dreier. Sein Verständnis von seiner Arbeit als Landrat sei es, das Wohl der Bürger aller 32 Landkreisgemeinden im Blick zu haben. Der starke Zuwachs an Bürgern, die jährlich in den Landkreis zögen, sei erfreulich, stelle aber auch die Gemeinden vor große Aufgaben, so Dreier, müsste doch die Infrastruktur mithalten. Zur Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Landkreis betonte er, dass der Landkreis bei Planungen nur dann tätig werden könne, wenn der Grunderwerb von der jeweiligen Gemeinde vorab getätigt worden sei.

    Des weiteren informierte der Landrat die Anwesenden über das Schulwesen im Landkreis in den nächsten zehn Jahren, in denen viele Renovierungen und auch Erweiterungen anstünden. Zu den medizinischen Herausforderungen stellte er fest, dass man bei der Reise mit allen bayerischen Landräten nach Berlin feststellen habe müssen, dass im Bundesgesundheitsausschuss doch so genannte Fachleute säßen, die „weit weg von der Realität“ seien. Dies habe er auch mit der Bundeskanzlerin so besprochen. Außerdem informierte Dreier über den Planungsstand des neuen Landratsamts, das in Essenbach gebaut wird.

    Abschließend ehrte Nirschl den Kassenprüfer Rudi Kehlringer für 25 Jahre Mitgliedschaft. Treu seit 30 Jahren bei den Freien Wählern ist das Ehepaar Oberhofer, das sich leider aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen musste.

    Text und Bild: Gudrun Schraml

    FW Landesversammlung in Essenbach

    FW Landesversammlung 2018

    Versammlung der Landesvereinigung der FREIEN WÄHLER in Bayern

    Die ESKARA war Veranstaltungsort der Landesversammlung mit dem Tagesordnungspunkt Neuwahlen.

    Nach Grußworten von Peter Dreier (Landkreis) und Hans Schraml (Marktgemeinde) hielt Hubert Aiwanger eine überragende Grundsatzrede.

    Er erläuterte viele Punkte, die sich aus den Koalitionsverhandlungen mit der CSU ergeben haben und legte ganz klar dar, wie sich die FREIEN WÄHLER die Zukunft und und den Umgang miteinander in der Regierung vorstellen.

    Aiwanger will auf jeden Fall den Kontakt zur "Basis" erhalten und von "unten" regieren. Wir wünschen Hubert viel Kraft für den Spagat zwischen den Themen "Wirtshäuser auf dem Land" und "Chinesische Industrie-Zusammenarbeit". Glückwunsch auch zur Wiederwahl mit hervorragendem Ergebnis.

    Herzlichen Dank

    Aiwanger Wahl

    Liebe bayerische Wählerinnen und Wähler,


    im Namen all unserer engagierten Kandidatinnen und Kandidaten bedanken wir uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen.
    Wir versuchen unser Möglichstes, das Vertrauen in den kommenden fünf Jahren - und gerne darüber hinaus - zu bestätigen.
    Wir wollen gemeinsam mit Ihnen unsere schöne Heimat Bayern gestalten. Packen wir's an!


    Ihre
    FREIEN WÄHLER Bayern

    "Bock auf Politik"

    Jugendforum der Freien Wähler

    Neben dem Format des Bürgerforums kam uns der Gedanke, speziell auch konkret die Jugend anzusprechen. Zu erfahren, was die Jugendliche nvon Politik, gerade von Gemeindepolitik erwarten oder wissen wollen.

    Die Landjugend von Ohu-Ahrain war sofort für das Thema aufgeschlossen und so traf man sich am Samstag Vormittag zum Frühschoppen im Gasthof Gremmer zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch.

    Was macht man eigentlich so als Marktgemeinderat? Wie kommt man in so ein Amt? Welchen Einfluss haben die Bürger auf das Marktgeschehen? Mit welchen Themen hat man überhaupt zu tun? - Diese und andere Fragen wurden von den Markträten Fritz Wenzl, Josef Lackerbauer und Hans Schraml im Beisein von FW Vorstand Rudi Nirschl beantwortet und mit den Jugendlichen diskutiert.

    Vielen Dank an alle, die sich am Samstag Vormittag Zeit genommen haben. Das ist nicht selbstverständlich. Das Angebot steht: die Freien Wähler organisieren gerne eine Marktgemeinde-Rundfahrt, um der Jugend die Kommune, in der sie leben noch näher zu bringen.

    Es ist eure Zukunft! Gestaltet sie mit!

    Ein Pädagoge aus Leidenschaft

    FritzWenzlAbschied

    Von offizieller Seite verabschiedet: Rektor Glöbl, stellvertretender Landrat und Freund Wittmann, Schulrat a.D. Pfeffer, Christa Wenzl, Schulrat Kugler, Fritz Wenzl und Bürgermeister Neubauer (v.l.n.r.)


    Stellvertretender Rektor Fritz Wenzl geht in den Ruhestand
    Seit 26 Jahren Jahren geht Fritz Wenzl in Essenbachs Schulhaus ein und aus. Als Lehrer und stellvertretender Rektor hat er sich in dieser Zeit große Verdienste um das Profil der Schule erworben, aber noch viel mehr die Zuneigung und den Respekt von Schülern und Lehrerkollegen. Mit einem offiziellen Festakt im Konzertsaal der Musikschule wurde er am Freitag nun in den Ruhestand verabschiedet.

    Mit dabei waren alle drei Vertreter des Schulamts, Kugler, Hartwig und Blank, Rektor Oskar Glöbl und sämtliche Kollegen der Grund- und Mittelschule Essenbach, frühere Lehrerkollegen, sein Stellvertreter beim Personalrat, Stefan Waitl, Bürgermeister Dieter Neubauer und viele Marktgemeinderäte Essenbachs, Landrat a.D. Josef Neumeier, Vertreter der Verwaltung, des Elternbeirats und des Fördervereins, seine gesamte Familie.

    Und viele Wegbegleiter kamen zur Feier, von denen einer der wichtigsten, der ehemalige Bürgermeister und stellvertretende Landrat Fritz Wittmann, eine sehr persönliche, emotionale Rede an den künftigen Pensionär und langjährigen Freund hielt. Die musikalische Umrahmung übernahmen die vierte Bläserklasse unter Florian Schachtner, der Lehrerchor, Sänger aus der Mittelschule unter Hermann Kraus, die Grundschulen Mirskofen und Altheim und Birgit und Christl Adolf.

    Rektor Glöbl begann die Feier mit dem Bekenntnis, „Du wirst der Grund- und Mittelschule Essenbach fehlen, Du wirst mir fehlen“. Die große Wertschätzung, die Fritz Wenzl von allen Seiten erhielt, war in jeder der Reden und in jeder der musikalischen Einlagen heraus zu hören. Bürgermeister Neubauer hob auch die innige Verbindung zwischen Schule und Gemeinde hervor, die Wenzl als Marktgemeinderat und stellvertretender Rektor immer gepflegt habe. Schulamtsleiter Michael Kugler umriss in Kürze den schulischen Werdegang Wenzls. Der Mensch sei bei ihm immer im Mittelpunkt gestanden, er vereine Teamgeist, Verantwortungsgefühl und Organisationstalent in einer Person.

    Sehr persönlich war die Rede Fritz Wittmanns, der ebenso wie Wenzl das gleiche Gymnasium besucht, die gleiche berufliche Laufbahn eingeschlagen und zusammen mit ihm als erster Bürgermeister 24 Jahre die Geschicke der Gemeinde geführt hatte. Die Triebfeder des Handels sei für Fritz Wenzl immer gewesen, das Beste für Schüler und Lehrer zu erreichen.

    Am Ende der sehr kurzweiligen Verabschiedung trat Fritz Wenzl selbst ans Mikrophon. Eine schönere Verabschiedung könne man nicht bekommen, sagte er, deutlich gerührt. Sein pädagogisches Leben sei vor allem von zwei Situationen geprägt worden. Von seinem Vater, der ebenfalls Lehrer war, und von seinem Unterricht bei den Chaldäern aus Ostanatolien, die 1983 bis 1986 in Mirskofen im Schloss gelebt hätten. Seither habe er „Unterricht als Lebenshilfe“ verstanden. Mit einem großen Dank an alle, vor allem an seine Familie, ging der Festakt zu Ende.

    Text und Bilder: Gudrun Schraml

    Große Resonanz

    Gemeinderundfahrt 2018 1

     

    Viele neue Winkel der Marktgemeinde wurden entdeckt

    Fast 50 interessierte Bürger aus der gesamten Marktgemeinde stiegen am Dorfplatz in Mirskofen in den von den Freien Wählern organisierten Bus.

    Ausgehend von Mirskofen wurde entlang der Gemeindegrenzen das über 80 Quadratkilometer Gemeindegebiet abgefahren. Dabei zeigte Fritz Wenzl in den einzelnen Dörfern die wichtigsten Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten des Marktes. Nicht zuletzt standen dabei das Klärwerk und eine der kuriosesten Stellen der Marktgemeinde im Angebot.

    Diese Stelle ist nahe des Umspannwerkes in Altheim. Der Mühlbach wird dort unterhalb des Sickergrabens hindurchgeführt und nimmt an der Stelle dann auch den Sendlbach auf. Wer das noch nicht gesehen hat, auf zur nächten Gemeinderundfahrt!